Einbruchschutz: wichtiger denn je

Alle drei Minuten ein Einbruch. 37% mehr Einbrüche als noch 2010. Dies sind nur ein paar Fakten. Das Thema Einbruchschutz wird immer wichtiger.

Gerade bei der Planung eines neuen Hauses sollte man den Einbruchschutz berücksichtigen. In dieser Phase kann mir relativ wenig Aufwand das Maß an Sicherheit drastisch erhöht werden.

Dabei muss es nicht eine teure und umfangreiche Einbruchmeldeanlage sein. Viel effektiver sind Maßnahmen, die in die Kategorie „mechanischer Einbruchschutz“ passen. Denn diese Maßnahmen erschweren oder verhindern ein Eindringen des Täters.

Wie kommen die Täter in das Haus?

Wenn Sie bei der Hausplanung das Thema Einbruchschutz mit einbeziehen, dann sollten Sie wissen, wo und wie die Täter zu Ihnen in das Haus kommen.

Statistisch gesehen, finden fast 50% der Einbrüche an der Terrassentür oder Balkontür statt. Zu ca. 33% kommen die Täter durch das Fenster. Nur zu 12,5% dringen die Täter durch die Eingangstür in ihr Haus ein.

Somit macht es Sinn, sich mit der Sicherung der Balkontür bzw. Terrassentür zu befassen. Allein durch sichere Fenstertüren können Sie das Risiko eines Einbruch signifikant reduzieren.

Schauen Sie bei der Planung nach Fenstertüren und Fenstern, die laut DIN EN 1627 mindestens die Widerstandsklasse RC2 haben. Besser sind jedoch einbruchhemmende Bauprodukte der Klasse RC3 und darüber.

Einbruchschutz
Einbruchschutz

Die Einbruchmethoden der Einbrecher

Als Einbruchmethode ist nach wie vor das Aufhebeln sehr beliebt. Durch diese Methode kommen über zwei Drittel der Täter zu Ihnen in das Haus. Dazu wird eine ungesicherte Terrassentür oder Balkontür mit einem Schraubendreher innerhalb von Sekunden aufgehebelt. Durch Einschlagen des Glases und einem anschließenden Durchgreifen kommen dann nur noch knapp über 10% der Täter ins Haus.

Förderungn durch den Staat nutzen

Der Staat greift Ihnen beim Einbruchschutz auch unter die Arme. So fördert er Investitionen in Höhe von 10%, aber eine Investitionssumme vom 500 EUR. Die maximale Fördersumme beträgt dabei 2.000 EUR.

An dieses Geld können sie gelangen, wenn Sie einen passenden Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen. Dieser wird in der Regel recht zügig bearbeitet. Im Jahr 2016 haben davon über 40.000 Antragsteller profitiert. Verschenken Sie also nicht die möglich der Förderung durch den Staat

Auch nachträglich kann noch gehandelt werden

Aber auch wenn Sie bei der Planung den Einbruchschutz vernachlässigt haben, können Sie mit relativ geringem finanziellen Aufwand die Sicherheit Ihres Hauses erhöhen.

So bietet der Mark reichlich Auswahl bei den Nachrüstsicherungen. Achten Sie aber dabei auch darauf, dass sie die richtigen Stellen sichern.

Sicherung der Balkontür

Wie sie bereits wissen, ist die Balkontür ein der Hauptpunkte, über den die Täter sich gerne Zugang zu Ihnen ins Haus schaffen. Dieser Stelle sollten Sie besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Balkontür gilt es also gegen das Aufhebeln möglichst gut zu sichern. Dafür stehen Ihnen abschließbare Balkontürgriffe, Sicherungen zur Sicherung der Scharnierseite oder auch komplette Stangenschlösser zur Verfügung.

Achten Sie bitte bei der Sicherung der Balkontür darauf, dass Sie pro Meter Balkontür eine Sicherungsmaßnahme installieren. Denn mit jeder Sicherung erhöht sich die Chance, dass der Einbrecher seinen Einbruchversuch abbricht.

Möchten Sie mit einem Stangenschloss Ihre Balkontür sichern, dann erfüllt diese Maßnahme die Voraussetzungen. Wenn Sie weitere Informationen zu dem Thema brauchen, können Sie auf https://www.meinsicheresheim.de/einbruchschutz-tuer/balkontuer-sichern-einbruchschutz-fuer-ihre-balkontuer/ schauen, wie sie am besten Ihre Balkontür sichern.